Changelog

Neue Versionen und Verbesserungen für die CareSuite.

8. April 2024
Version 5.253

Version 5.253

Im ab heute verfügbaren Update für die CareSuite 5 sind folgende Neuerungen enthalten.

Support für Ubuntu 24.04 LTS

Im April 2024 wurde die neueste LTS (Long Term Support) Version von Ubuntu 24.04 veröffentlicht. Ubuntu 24.04 LTS erhält bis Ende Juni 2029 Updates.

Wir empfehlen, Ubuntu 24.04 LTS als Installationsbasis für neue CareSuite-Server zu verwenden.

Neues Berechtigungssystem

Das bestehende Berechtigungssystem der CareSuite 5 deckte sehr viele Anwendungsfälle ab. Leider ist dadurch auch die Komplexität bei der Verwaltung der Berechtigungen relativ hoch gewesen.

Wir haben das Berechtigungssystem der CareSuite grundlegend überarbeitet und stark vereinfacht.

Neu können Berechtigungen einzelner Rolle zudem via Copy/Paste auf andere Rollen oder sogar auf andere CareSuite Server übernommen werden.

LDAP-Authentifizierung

Die CareSuite bietet neu die Möglichkeit, Benutzer über bestehende LDAP (Active Directory) Anmeldedaten zu authentifizieren.

Benutzerzugriff und Rollenzuteilung können so zentral vom Endkunden verwaltet werden. Das zusätzliche Verwalten von Benutzerkonten in der CareSuite entfällt.

Zur Dokumentation

App-Statistik

Im App-Modul gibt es eine neue «Statistik»-Seite, auf der zahlreiche Kennzahlen zur App-Nutzung ersichtlich sind. Die Daten können nach Woche, Monat oder Jahr ausgewertet werden.

Neben Zahlen zur App-Nutzung werden auch technische Kennzahlen, wie die Anzahl erfolgreich zugestellter Benachrichtigungen oder die durchschnittliche WLAN-Signalstärke, angezeigt.

Überarbeitete Suchfunktion

Die Suchfunktion wurde vollständig überarbeitet. Sie öffnet sich neu in einem übersichtlichen Popup. Zu den üblichen Gerätedaten werden ab dieser Version auch Gerätenotizen durchsucht.

Über die «Interaktive Gerätesuche» können Geräte gefunden werden, indem ein Magnetkontakt oder eine Quittierung im Rufsystem ausgelöst werden.

Neue Optionen für Berichte

In Berichten können neu gezielt einzelne Gerätetypen von Sofortberichten oder Rückblicken ausgeschlossen werden.

Neues Konfigurationsformular für Visuals

Visuals können neu über die Benutzeroberfläche konfiguriert werden. Die generierte URL kann auf Anzeigegeräte kopiert werden und enthält alle vorgenommenen Einstellungen.

Zusätzlich kann neu zwischen den drei Schriftgrössen «Normal», «Gross» und «Sehr gross» gewählt werden.

Support für mehrere gleichzeitige Video-Streams

Neu können mehrere Video-Streams auf einmal auf einer Rufanzeige angezeigt werden. Dazu können die IDs aller Video-Streams einfach in der Anruf-URL erwähnt werden.

Zum einfacheren Testen der Streams, ist es neu zudem möglich, einen Stream-Anruf direkt aus dem Formular eines Video-Streams zu starten.

HTTPS-Support für Konfiguratoren

Zukünftige GEC-Firmwares werden HTTPS-Support für die Kommunikation mit dem Web-Interface des Konfigurators anbieten.

Die CareSuite ist für diese Änderung bereits heute vorbereitet.

Verbesserte Anzeige bei ungültiger Konfiguration

Beim direkten Bearbeiten von Daten im Konfigurator kann es schnell vorkommen, dass ungültige Einträge entstehen. Die CareSuite überprüft die Richtigkeit der Konfiguration vor jedem Datenabgleich.

Neu werden gefundene Probleme in einer übersichtlichen Liste angezeigt. Die Probleme müssen manuell im Konfigurator behoben werden, bevor die Daten in die CareSuite importiert werden können.

Zeitplanung für Post-Its

Die Post-Its auf Rufanzeigen können neu zeitlich geplant werden. So kann ein Post-It für einen vordefinierten Zeitraum angezeigt werden.

Bereinigung der Update-Infrastruktur

Um die Integration der CareSuite in fremden Netzwerken möglichst einfach zu halten, sind wird permanent damit beschäftigt, die technischen Anforderungen auf unserer Seite weiter zu vereinfachen.

Mit dieser Version haben wir den Update-Mechanismus weiter vereinfacht: Neu wird für alle benötigten Updates der CareSuite nur noch Zugriff auf die Domain relay.caresuite.ch benötigt. Zuvor wurde der Zugriff auf eine zweite Domain benötigt.

Dies vereinfacht die Installation der CareSuite bei Kunden, die den Internet-Zugriff einschränken.

20. Dezember 2023
Version 5.201

Version 5.201

Dieser Changelog fasst alle Änderungen der letzten Wochen zusammen.

Support für GEC Firmware 2344

Die CareSuite ist neu mit der GEC Firmware 2344 kompatibel. Neue Funktionen wie die Übersteuerung von Gerätetexten, Zusammenschaltung von Anzeigegruppen und Positionen mit Sektionenzugehörigkeit können direkt in der CareSuite verwaltet werden.

Nach dem Update der GEC Firmware ist es notwendig, einmalig einen manuellen Datenabgleich in der CareSuite zu starten, damit diese über den neuen Softwarestand informiert wird.

Der Vorgang ist in unserer technischen Dokumentation beschrieben.

Verbesserter Datenabgleich

Der Datenabgleich wurde von Grund auf neu geschrieben. Durch intelligenteres Auflösen von Konflikten werden Daten nun deutlich zuverlässiger importiert.

Neu können Daten nur noch vom Konfigurator in die CareSuite importiert werden. Es ist nicht mehr möglich, den kompletten Datenbestand aus der CareSuite an den Konfigurator zu senden. Änderungen an einzelnen Geräten werden natürlich weitehrin an den Konfigurator gesendet.

Es hat sich gezeigt, dass der Konfigurator immer als «Quelle» der Daten genutzt wird. Das Senden der kompletten CareSuite-Konfiguration an den Konfigurator wurde somit nahezu nie genutzt. Oft wurde dieser Prozess sogar unbeabsichtig ausgelöst, was im schlimmsten Fall zu Datenverlust führte und einen manuellen Backup-Restore benötigte.

Damit die CareSuite Konfiguration bei Bedarf weiterhin manuell in ein GETS-Konfigurator importiert werden kann, besteht neu die Möglicheit, eine Backup-Datei herunterzuladen. Diese Backup-Datei kann über das Web-Interface des Konfigurators als neuen Datenbestand geladen werden.

Automatischte Strukturierung beim ersten Datenimport

Beim ersten Datenimport aus dem Konfigurator werden neu alle Sektionen in der Systemübersicht vorerfasst. Importierte Geräte können so immer gleich der richtigen Gruppe zugeteilt werden. Dies reduziert den initialen Aufwand bei der Inbetriebnahme einer neuen CareSuite Installation.

Kann ein Gerät nicht automatisch einer Gruppe in der Systemübersicht zugewiesen werden, wird es weiterhin unter dem Sammelpunkt «Unsortiert» angezeigt.

Rufstatus aus der CareSuite App auf Visuals

Wenn ein Ruf in der CareSuite App angenommen wird, erscheint der Name der zuständigen Person neu in Echtzeit auf allen Visuals.

Zudem können Rufe im Rufprotokoll neu nach App Benutzernamen gefiltert werden.

In diesem Beispiel wurde er Ruf von Petra Müller akzeptiert:

1. November 2023
Version 5.180

Version 5.180

Dieser Changelog fasst alle Änderungen der letzten 3 Monate zusammen.

Support für mehrere Konfiguratoren

Neu kann eine einzelne CareSuite-Installation genutzt werden, um mehrere Konfiguratoren zu verwalten.

Sind mehrere Konfiguratoren erfasst, wird auf jeder Seite ein Auswahlmenü angezeigt.

Konfigurierbare Systemübersicht

Die Systemübersicht kann neu beliebig konfiguriert werden. Über eine neue Filter-Zeile können temporäre Änderungen an der Ansicht vorgenommen werden. So fällt es einfacher, gewünschte Elemente in der Übersicht zu finden.

Die Filter-Einstellungen können zudem als Ansicht abgespeichert und jederzeit wiederverwendet werden.

Vereinfachte Bearbeitung

Das Formular für die Gerätebearbeitung wurde grundlegend überarbeitet. Es zeigt nun die am häufigsten verwendeten Felder standardmässig an.

Über einen Klick auf «Erweiterte Bearbeitung» werden alle Felder angezeigt.

Neue Rufverteilung für App-Endgeräte

Bisher wurde für die Rufverteilung an App-Endgeräte das bestehende «Anzeigegruppen» Konzept aus dem GETS-Konfigurator wiederverwendet.

Neu wird die Rufverteilung an App-Endgeräte über unabhängige Anzeigegruppen gesteuert. Dies vereinfacht die Verwaltung enorm.

Notruf-Popup in App

Notrufe werden in der CareSuite App neu als Vollbild-Popup angezeigt. Dies macht Notrufe deutlich von weniger dringlichen Ereignissen unterscheidbar.

Automatische Stummschaltung im Ladezustand

Neu wird die CareSuite App automatisch stummgeschaltet, wenn das Gerät in der Ladestation aufgeladen wird.

Dies verhindert, dass Geräte während des Ladevorgangs weiterhin benachrichtigt werden.

1. Mai 2023
Version 5.156

Version 5.156

Die ab heute verfügbare Version 5.156 der CareSuite bringt Support für Zusammenschaltungen, Post-its, eine verbesserte Verwaltung von verbundenen Geräten, ein globales Änderungsprotokoll, verbesserte Berichte und einen experimentellen Excel-Export der kompletten Anlagenkonfiguration.

Dieser Changelog fasst alle Änderungen der letzten 3 Monate zusammen.

Neue empfohlene Ubuntu Version für Neuinstallationen

Seit April 2022 ist die neue 22.04 LTS (Long-term support) Version von Ubuntu verfügbar.

Mittlerweile ist diese genügend stabil, dass wir empfehlen, neue Installationen direkt auf Ubuntu 22.04 zu installieren. Ubuntu 22.04 LTS erhält bis im April 2027 Sicherheitsupdates.

Die Systemanforderungen sowie die Installationsanleitung wurden entsprechend angepasst.

Laufende Installationen, die mit Ubuntu 20.04 LTS betrieben werden, erhalten noch bis April 2025 Sicherheitsupdates. Anschliessend können auch diese Installationen auf 22.04 LTS aktualisiert werden. Eine Anleitung für den Update-Prozess wurde ebenfalls in unserer Dokumentation ergänzt.

Wichtig: Damit der TeamViewer-Zugriff in Ubuntu 22.04 ohne Benutzerinteraktion funktioniert, ist eine manuelle Einstellung nach der Installation des Servers notwendig. Die benötigten Einstellungen sind dokumeniert. Wir empfehlen, den Fernzugriff via TeamViewer immer vor der Installation des Servers beim Kunden zu testen.

Zusammenschaltungen

Oft ist es ein Kundenbedürfnis mehrere Sektionen «auf Knopfdruck» im Gets-System zusammenzuschalten. Dabei sollen Rufe der zusammengeschalteten Sektionen auf allen Sektionen-Displays sichtbar sein.

Das Gets-System bietet dafür Anzeigegruppen an, die jedoch nur zeitlich gesteuert werden können.

Die CareSuite erweitert diese Funktion neu mit «Zusammenschaltungen», die mit einem Klick aktiviert und deaktiviert werden können. Aktive Zusammenschaltungen werden temporär im Gets-System programmiert. Beim Deaktivieren werden die ursprünglichen Einstellungen wiederhergestellt.

Post-its

In der Administration können neu «Post-its» für die Rufanzeige erfasst werden.

Die Post-its werden auf allen Displays neben den Rufen angezeigt und dienen der Informationsverteilung.

Verbesserte Verwaltung von verbundenen Geräten

In der Systemübersicht gibt es die neue Ansicht «Verbindungen», die alle verbundenen Geräte im System auf einen Blick anzeigt.

Mit wenigen Klicks können diese Verbindungen aufgelöst oder neue Verbindungen ergänzt werden.

Option um alle Geräte verbinden zu können

Die CareSuite 5 verfügt optional über einen Pool von Geräten, die miteinander verbunden werden können. Ist dieser aktiv, stehen Geräte ausserhalb des Pools nicht mehr für Verbindungen zur Verfügung. Dies ist für Endanwender üblicherweise die gewünschte Funktionalität.

Es gibt aber Situationen, bei denen möchten System-Administratoren weiterhin alle Geräte miteinander verbinden können. Dafür steht neu die Option «Super-User können alle Geräte verbinden» in der Systemwartung zur Verfügung. Ist diese aktiv, können Super-User sämtliche Geräte unabhängig des Pools miteinander verbinden.

Globales Änderungsprotokoll

In der Administration gibt es einen neuen Menüpunkt «Änderungsprotokoll». Dort sind alle Änderungen an den CareSuite-Daten sichtbar. Die Änderungen können nach Objekt-Art und Zeitraum gefiltert werden.

Verbesserte Störungsberichte

Bisher wurde für jede neu erkannte Störung ein Bericht ausgelöst. Dies konnte zu zahlreichen E-Mails führen. Bei grösseren Problemen mit einer Installation war es deshalb schwierig, den Überblick zu behalten.

Neu sendet die CareSuite bei neu erkannten oder geschlossenen Störungen eine Störungsübersicht. Darin enthalten sind alle momentan offenen Störungen sowie die Störungen, die in den letzten 12 Stunden geschlossen wurden.

So enthält jeweils der neuste Störungsbericht alle aktuellen Informationen. Alle zuvor erhaltenen Störungsberichte können ignoriert werden.

Änderung für inaktive Geräte

Inaktive Geräte wurden bisher komplett aus dem Konfigurator gelöscht. Dies bedeutet, dass Geräte beim Reaktivieren nicht zwingend wieder an der gleichen Position im Konfigurator eingetragen wurden.

Neu wird beim Deaktivieren eines Geräts nur die Seriennummer im Konfigurator gelöscht. So bleibt der Speicherplatz im Konfigurator für das Gerät reserviert, bis es reaktiviert wird.

Die ursprünglich eingetragene Seriennummer des Geräts bleibt in der CareSuite immer sichtbar. Die Neuerung wirkt sich nur auf die Speicherung im Konfigurator aus.

Automatisches Aktualisieren von MAC-Adressen im Gets-Kommentar

Wenn die CareSuite im Gets-Kommentar die MAC-Adresse des aktuellen Geräts erkennt, wird diese automatisch beim Anpassen der Seriennummer mit angepasst.

So bleibt die MAC-Adresse im Kommentar immer synchron mit der hinterlegten Seriennummer.

Excel-Export (experimentell)

In der Ansicht «Datenabgleich» kann neu der komplette Datenbestand des GEC-Konfigurators in eine Excel-Datei exportiert werden.

Dieser Export erfüllt zwei Aufgaben:

  • Die Datei bietet eine einfache Übersicht über die komplette Anlage
  • Die Datei kann genutzt werden, um eine Momentaufnahme der Konfiguration am Tag X zu dokumentieren
30. Mai 2022
Version 5.113

Version 5.113

Die ab heute verfügbare Version 5.113 der CareSuite erweitert die Funktionalität des Rufprotokolls und vereinfacht die Geräteverwaltung.

Überarbeitetes Rufprotokoll

Die Rufprotokoll-Ansicht wurde grundlegend überarbeitet. Die Filterauswahl wird neu intuitiver dargestellt. Zudem können Resultate auf Knopfdruck neu geladen werden.

Speicherbare Filter im Rufprotokoll

Suchfilter im Rufprotokoll können neu gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder geladen werden.

Rufprotokoll-Export

Suchergebnisse im Rufprotokoll können neu als Excel- und CSV-Datei exportiert werden.

Vereinfachte Geräteverwaltung

Die CareSuite hat bisher die Hardware strikt von der Konfiguration in der Systemübersicht getrennt. Die Erfahrungen aus den letzten Monaten haben aber gezeigt, dass die Verwaltung der Hardware durch diese Trennung deutlich erschwert wird.

Deshalb kann neu ‒ analog dem GEC-System ‒ direkt die Seriennummer einer zugewiesenen Hardware in der Systemübersicht eingegeben werden.

Es ist ebenfalls möglich, beim Erfassen eines Geräts automatisch die zuletzt erkannte Seriennummer aus dem GEC-System zu verwenden.

Der Punkt «Geräte» in der Administration fällt mit dieser Neuerung weg.

Automatische Sortierung

Beim Sortieren der Systemübersicht kann neu eine automatische Sortierung angewendet werden.

Versteckte Sektionen

Nicht alle Sektionen im Gets-System sind für den Kunden relevant. Deshalb gibt es neu eine «Ist versteckt» Option, mit der eine Sektion in allen Auswahllisten (z. B. beim Bearbeiten eines Gerätes) versteckt werden kann.

Super-User sehen weiterhin alle Sektionen.

14. April 2022
Version 5.104

Version 5.104

Die ab heute verfügbare Version 5.104 der CareSuite ermöglicht den Upload von Backups auf Google Drive und optimiert die Rufverarbeitung.

Online-Backups

Damit erstellte Backups einer Installation nicht nur auf dem CareSuite Server selbst vorhanden sind, besteht neu die Möglichkeit, diese Daten täglich auf einen Cloudspeicher hochzuladen.

Aktuell wird Google Drive als Cloudspeicher unterstützt.

Die Einrichtung ist mit wenigen Klicks erledigt und funktioniert danach automatisch: Online-Backups werden täglich erstellt. Alte Backups werden dabei automatisch bereinigt.

Die Online-Backups werden über das Monitoring im Partner-Portal überwacht. So werden Probleme mit dem Upload frühzeitig erkannt.

Optimiertes Rufhandling

Bei vorübergehenden Verbindungsproblemen zwischen der CareSuite und dem Gets-System kann es vorkommen, dass Rufquittierungen aus dem Gets-System verloren gehen. Dies führt dazu, dass bereits geschlossene Rufe in der CareSuite weiterhin als offen angezeigt werden.

Die CareSuite überwacht neu, wann das letzte Update zu einem offenen Ruf aus dem Gets-System empfangen wurde. Offene Rufe, zu denen länger keine neuen Informationen empfangen wurden, werden automatisch geschlossen.

So wird sichergestellt, dass veraltete Rufinformationen automatisch bereinigt werden.

Speicherplatzüberwachung

Mit der längeren Laufzeit einiger CareSuite Installationen nimmt der Speicherplatzbedarf für die aufgezeichneten Daten immer weiter zu.

Wir sind darum bemüht, den Speicherplatzbedarf der CareSuite fortlaufend zu optimieren und so gering wie möglich zu halten.

Damit Installationen, bei denen der Speicherplatz knapp wird, dennoch frühzeitig bemerkt werden, sendet die CareSuite neu Informationen über den Speicherplatzverbrauch an das Partner-Portal. Installationen mit hoher Festplattenbelegung werden als fehlerhaft gemeldet, damit frühzeitig reagiert werden kann.

Support für Ubuntu 22.04 LTS

Am 21. April 2022 wird die nächste LTS (Long term support) Version von Ubuntu erscheinen. Ubuntu 22.04 wird bis im April 2027 Sicherheitsupdates erhalten.

Die CareSuite 5 ist mit der neuen Ubuntu Version kompatibel. Wir empfehlen jedoch, für Neuinstallationen weiterhin Ubuntu 20.04 zu verwenden, bis der erste Ubuntu-Bugfix Release am 4. Oktober 2022 veröffentlicht wird. Das im Oktober veröffentlichte Ubuntu-Update wird zahlreiche Fehlerkorrekturen enthalten und somit einen stabileren Betrieb garantieren.

Falls TeamViewer für den Betrieb einer Installation zwingend benötigt wird, sollte ebenfalls weiterhin Ubuntu 20.04 verwendet werden. TeamViewer bietet derzeit erst experimentellen Support für Ubuntu 22.04 an. Mit einer stabilen Version von TeamViewer für Ubuntu 22.04 ist in den nächsten Monaten zu rechnen.

Die bisher verwendete Ubuntu Version 20.04 erhält noch bis im April 2025 Sicherheitsupdates. Bestehende Installationen können zu gegebener Zeit auf Version 22.04 aktualisiert werden.

9. Februar 2022
Version 5.95

Version 5.95

Die ab heute verfügbare Version 5.95 der CareSuite bringt die aktive Überwachung des TCP-Loggers sowie die Möglichkeit zur manuellen Rufquittierung als Neuerungen mit.

Aktive Überwachung des TCP-Loggers

Die CareSuite überwacht neu, ob regelmässig Daten vom TCP-Logger empfangen werden. Wird ein Unterbruch festgestellt, versucht die CareSuite einen Neustart-Befehl an den TCP-Logger zu senden um die Störung zu beheben.

Manuelle Rufquittierung

In der Rufanzeige gibt es neu die Möglichkeit, Rufe im Rufsystem manuell zu quittieren. Die Funktion ist standardmässig für alle Administrationen aktiv.

Die manuelle Rufquittierung kann zudem für einzelne Sektionen gezielt für das Pflege-Personal aktiviert werden. So lassen sich Rufe aus den freigegebenen Sektionen von Pflegenden per Mausklick quittieren.

17. Januar 2022
Version 5.92

Version 5.92

In der ab heute verfügbaren Version 5.92 der CareSuite gibt es neue globale Optionen sowie einige Optimierungen in der Elemente-Verwaltung.

Neue globale Einstellung für lange Gerätetexte

Der lange Text eines Geräts kann in der Systemverwaltung neu als Pflichtfeld definiert werden. Wird diese Option aktiviert, muss für Geräte zwingend ein langer Text konfiguriert werden.

Rufverlauf

In der Detailansicht eines Geräts werden neu die aktuellsten Rufe aus den letzten Tagen angezeigt.

Gesperrte Bearbeitung für Geräte mit offenen Rufen

Wird ein Gerät mit einem aktuell offenen Rufereignis bearbeitet, kann dies dazu führen, dass der Ruf im Gets-System nicht mehr quittiert werden kann. Um dieses Problem zu umgehen, blockiert die CareSuite neu die Bearbeitung von Elementen, solange ein offener Ruf erkannt wird.

Vereinfachte Kontextansicht

Der Kontext eines Elements wird neu vereinfacht im Kopfbereich des Formulars angezeigt.

14. Oktober 2021
Version 5.84

Version 5.84

In der ab heute verfügbaren Version 5.84 der CareSuite werden die Batteriestände nicht mehr als genaue Prozentangaben angezeigt. Zudem wurde die Handhabung von Störungen im Gets-System optimiert.

Neue Batteriestatus-Anzeige

Die vom Gets-System gemeldeten Batteriestände können abhängig vom Batterie-Typ oder der Nutzung eines Funkelements stark schwanken. Damit diese Schwankungen in der CareSuite nicht direkt sichtbar sind, gibt es für Batteriestände neu nur noch drei Status: Grün, Orange und Rot.

Anzeige in Listen

In Listen werden Batteriestatus neu als «OK» oder «LOW» angezeigt. Der «LOW» Status erscheint aber einer gemeldeten Ladung von 40 % in Orange und wird ab 25 % in Rot angezeigt.

Anzeige in Detailansichten

In der Dateilansicht eines Elements wird der Batteriestatus neu als «OK», «Austausch empfohlen» (ab 40 %) und «Austausch notwendig» (ab 25 %) angezeigt. Die gleichen Bezeichnungen werden in E-Mail-Berichten verwendet.

Neue Berechtigung für Störungsansicht

Störungen im Gets-System sind oft nur für System-Integratoren interessant. Damit Endanwender:innen sich auf die relevanten Informationen konzentrieren können, zeigt die CareSuite neu standardmässig keine Störungen im Rufprotokoll oder auf der Statistikseite mehr an.

Für Super-User oder Benutzer:innen welche die neue Berechtigung «Rufprotokoll -> Störungen» explizit zugeteilt haben, werden die Störungen wie bis anhin angezeigt.

Meldung bei der Verwendung von veralteten Web-Browsern

Damit die fehlerfreie Funktionalität der CareSuite gewährleistet werden kann, wird ein moderner Web-Browser benötigt. Als moderne Browser zählen Microsoft Edge (ab Version 79), Google Chrome und Mozilla Firefox.

Wird das CareSuite-Webinterface mit einem älteren oder nicht unterstützten Browser aufgerufen, wird neu eine Warnung angezeigt.

Sofortberichte für Störungen optimiert

Die Sofortbericht für Störungen werden neu nur noch für Störungsmeldungen ausgelöst, die mindestens 5 Minuten lang offen waren, oder seit mindestens 5 Minuten offen sind. Alle Störungen, die weniger lange andauern, lösen keinen Sofortbericht mehr aus.

Diese Anpassung soll verhindern, dass bei sehr kurzen Störungsmeldungen eine grosse Anzahl an Berichten ausgelöst wird.

Erkennung von möglichen Fehlfunktionen

Die in der Version 5.71 eingeführte Erkennung von möglichen Fehlfunktionen hat erste Testläufe erfolgreich gemeistert und wird von uns als stabil betrachtet. Neu kann bereits ab der ersten Meldung eines Kriteriums ein Bericht ausgelöst werden. In vorherigen Versionen musste ein Kriterium mindestens zwei Mal auftauchen, damit eine E-Mail versendet wurde.

31. August 2021
Version 5.71

Version 5.71

In der ab heute verfügbaren Version 5.71 der CareSuite wurde die Verwaltung von Geräte-Verbindungen sowie die Überwachung von Funkelementen grundlegend überarbeitet.

Pool für Geräteverbindungen

Bei Installationen mit einer grossen Anzahl von Geräten kann die Verwaltung der Geräte-Verbindungen schnell unübersichtlich werden. Mit unserem neuesten Update steht bei der Auswahl einer Geräteverbindung neu eine Suchfunktion zur Verfügung, mit der das gewünschte Gerät schnell gefunden werden kann.

Um die Verwaltung noch weiter zu vereinfachen, können neu bestimmte Geräte in einem «Pool für Geräte-Verbindungen» zusammengefasst werden. Sobald dem Pool mindestens ein Gerät hinzugefügt wurde, stehen neu nur noch Geräte des Pools für Verbindungen zur Verfügung. Alle anderen Geräte werden in der Auswahl nicht mehr angezeigt.

Dies vereinfacht die Verwaltung von Installationen, bei denen zum Beispiel immer nur die fünf gleichen Bodenmatten für Geräte-Verbindungen verwendet werden. Mit der neuen Pool-Funktion können diese für Endkunden vorselektiert werden.

Wird dem Pool kein Gerät hinzugefügt, werden wie bis anhin alle Geräte zur Auswahl angezeigt.

Erkennung von möglichen Fehlfunktionen

Die CareSuite überwacht neu das Fehlerlog des Radio Hubs (errors_list.cgi) auf Log-Meldungen eines spezifischen Kriteriums. Wird ein Kriterium in einem bestimmten Zeitraum mehrfach geloggt, kann dies auf eine mögliche Fehlfunktion eines Funkelements hinweisen.

Die Überwachung auf mögliche Fehlfunktionen ist standardmässig deaktiviert und kann bei den Berichten als Sofortbericht aktiviert werden. Das zu überwachende Kriterium, den Zeitraum sowie die Anzahl von Log-Meldungen, die den Bericht auslösen, können beliebig konfiguriert werden.

Mehrfach-Filter im Rufprotokoll

Im Rufprotokoll können neu mehrere Filter-Abfragen auf einmal ausgeführt werden. Die Ergebnisse aller Abfragen werden in der Liste gemeinsam angezeigt.

Excel-Anhänge in Wochen- und Monatsrückblick

Im Wochen- oder Monatsrückblick der Berichte werden neu alle in der Mail erwähnten Daten auch als Excel-Datei im Anhang der Mail zugestellt. Dies ermöglicht es, die Daten nach Belieben auszuwerten. Alle Excel-Dateien werden auf dem CareSuite-Server abgelegt und sind über die «Versandprotokoll»-Liste bei den Berichten jederzeit auch nachträglich zugänglich.

Änderungsprotokoll

In der Systemübersicht wird neu für jedes Element ein Änderungsprotokoll angezeigt, über das nachvollzogen werden kann, welcher Benutzer zu welchem Zeitpunkt Änderungen an einem Element vorgenommen hat.

Das Protokoll befindet sich in der Detailansicht eines Elements am unteren Ende der Seite.

Neue Art «Abteilung/Sektion» für Systemübersicht

In der Systemübersicht gibt es neu die vordefinierte Art «Abteilung/Sektion». Diese kann zusätzlich zu den bereits bestehenden Typen genutzt werden, um die Systemübersicht spezifischer zu gruppieren.

Die neue Elementart hat keine Auswirkungen auf das Gets-System und ist rein organisatorischer Natur.

Experimentelle offline Updates

Um den Betrieb der CareSuite ohne Internet weiter zu vereinfachen, führen wir mit der aktuellen Version eine experimentelle offline Update-Funktionalität ein.

Diese ermöglichst es, alle für ein Update benötigten Installationsdateien vorgängig als ZIP-Datei herunterzuladen. Die ZIP-Datei kann anschliessend auf den CareSuite-Server im Kundennetzwerk kopiert werden. Dort kann das CareSuite-Update dann ohne Internetverbindung durchgeführt werden.

Für die erstmalige Installation einer CareSuite wird weiterhin eine aktive Internetverbindung benötigt. Es ist für die Zukunft geplant, auch die Installation ohne Internet zu ermöglichen.

Da es sich hierbei noch um eine experimentelle Funktion handelt, bitten wir interessierte Partner uns bei Interesse direkt zu kontaktieren. Genauere Informationen zur Funktion werden wir mit dem nächsten Release bekannt geben.